Einweihung des Agroforst-Wissenszentrums Diessens Broek, Niederlande

Am Freitag, dem 29. Mai, weihte Hagar Roijackers, Mitglied der Provinzregierung von Nordbrabant, das Agroforst-Wissenszentrum Diessens Broek offiziell ein, das von den LandwirtInnen und EigentümerInnen Anouk Vingerhoets und Lucien Daas in Diessen gegründet wurde.

© Piet Rombouts

Dieser Betrieb ist einer von zwei niederländischen AFaktive-Pilotstandorten, an denen derzeit Boden- und Wassermessungen durchgeführt werden. Die Einweihung bot die Gelegenheit, die Beigeordnete und eine Reihe weiterer Stakeholder über das AFaktive-Projekt und mehrere vielversprechende Entwicklungen im Zusammenhang mit der weiteren Einführung der Agroforstwirtschaft in Zentralbrabant zu informieren. Dies steht auch im Zusammenhang mit den Bemühungen des Projekts, Agroforstwirtschaft auf regionaler Ebene umzusetzen, d. h. über die Ebene einzelner landwirtschaftlicher Betriebe hinauszugehen, um einen größeren Einfluss auf den Wasserhaushalt auf Landschaftsebene zu erzielen.

Die Gäste wurden von Piet Rombouts im Namen des AFaktive-Konsortiums und des Agroforestry Network Brabant begrüßt. Er stellte die verschiedenen regionalen Pläne und Projekte im Bereich der Agroforstwirtschaft vor. Auf dem Programm stand außerdem ein Vortrag von Silko Mergenthal über die Förderregelung der GAP für Agroforstwirtschaft, gefolgt von einem Überblick über die Pläne und die Umsetzung auf dem Hof „Diessens Broek“, präsentiert von Anouk Vingerhoets.

Die Veranstaltung markierte zudem den Start eines regionalen Agroforst-Netzwerks. Angesichts der wachsenden Zahl von LandwirtInnen, die sich aktiv mit Agroforst beschäftigen, hat das Agroforestry Network Brabant beschlossen, Brabant in drei Regionen – Ost-, Mittel- und West-Brabant – zu unterteilen, um engere Verbindungen und eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den PraktikerInnen zu ermöglichen, die in demselben definierten geografischen Gebiet leben.

Die Einrichtung dieses Wissenszentrums ist eine willkommene Entwicklung, die eine konkrete Gelegenheit bietet, die vielfältigen Formen der Agroforstwirtschaft in der Region zu präsentieren. Ebenso bemerkenswert ist die laufende Forschung zu Geschäftsmodellen und Ökosystemleistungen, einschließlich Biodiversität, Bodenbewirtschaftung und Wassermanagement.

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